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Überschwemmungskatastrophe - Solidarität erforderlich

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      Über 300 Gemeinden, darunter die Hauptstadt Porto Alegre, haben den Katastrophenzustand ausgerufen. Überall fehlt es an Trinkwasser, Strom, die medizinische Grundversorgung ist zusammengebrochen, Straßen sind blockiert. Bereits jetzt gibt es über 150 Tote und mehr als 120 Vermisste. Auch in den nächsten Tagen wird heftiger Regen erwartet und damit auch Erdrutsche.

      Auch über 80 indigene Gemeinschaften, darunter die Guarani Mbyá, Kaingang, Xokleng und Charrua, sind von den Überschwemmungen betroffen.

      Bisher mussten 537.380 Menschen ihre Wohnungen verlassen, 81.043 fanden nur eine Bleibe in einer der eingerichteten Notunterkünfte. Damit wird die Zahl der obdachlos Gewordenen im Jahr 2013 bei den Überschwemmungen im Bundesstaat Amazonas übertroffen. Damals zählte man offiziell 69.526 Obdachlose.

       

      Durch unsere jahrzehntelange Solidaritätsarbeit mit Brasilien ergeben sich naturgemäß zahlreiche Kontakte. Wir haben uns entschlossen, unsere Solidaritätsaktion mit den Opfern der Überschwemmung über die Wohnungslosenbewegung MTST durchzuführen, mit der sich über die Zeit hinweg hat sich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ergeben, dies ist gerade bei Spendenaufrufen sehr wichtig.

      Nachfolgend Auszüge aus einem Schreiben der Wohnungslosenbewegung MTST das uns aus São Paulo erreichte und in welchem um Unterstützung gebeten wird:

      „MTST betreibt seit mehr als drei Jahren in allen Teilen Brasiliens Solidarküchen, die allen Bedürftigen eine kostenlose Mahlzeit pro Tag zur Verfügung stellen (s. BrasilienNachrichten Nr.163, 2021: Nahrung für Leib und Seele). Täglich werden in Porto Alegre etwa 2.600 Mahlzeiten mit Booten in isolierte Gebiete gebracht. Am Samstag (11.5.) waren es 3.226, und bis dahin wurden schon mehr als vier Tonnen Lebensmittel verarbeitet.

      Da jede Küche hauptsächlich mit Freiwilligen funktioniert, ist deren körperliche und seelische Erschöpfung inzwischen so groß, dass am Freitag (10.5.) in São Paulo eine Gruppe dortiger MTST-Aktivisten zur Unterstützung nach Porto Alegre aufbrach; sie wird in 14 Tagen von einer zweiten Gruppe abgelöst werden. Zusätzlich hat MTST in São Paulo verschiedene permanente oder ambulante Stützpunkte eingerichtet, an denen Sachspenden abgegeben werden können, und ebenfalls am Freitag fuhr der erste Lastwagen mit diesen Spenden los, darunter 1000 Lebensmittelpakete und Tausende Flaschen Trinkwasser.

      In ganz Brasilien sammelt MTST Geldspenden, mit denen die Lebensmittel und die Transportlogistik finanziert werden. Aber bei den rasant steigenden Preisen (es wird zudem eine landesweite Inflation erwartet) reichen die nicht aus, um all das zu bewältigen, was schon derzeit getan werden könnte und auch noch auf längere Zeit getan werden muss, bevor die Tausende, die alles verloren haben, sich wieder selbst versorgen können.
      So bitten wir, wie schon in der Corona-Pandemie 2020, um Eure Unterstützung, und danken schon jetzt im Namen aller, deren Leben und Gesundheit damit geschützt werden können.“


      Sehr positiv ist, dass die Hilfsbereitschaft der brasilianischen Bevölkerung sehr groß ist. Getreu dem Motto „Nicht nur reden, sondern auch handeln“ bitten auch wir Sie um einen Beitrag konkreter Solidarität.

      Brasiieninitiative Freiburg e.V.

      Volksbank Freiburg

      IBAN: DE88 6809 0000 0025 0548 06

      Stichwort: Übeschwemmung

       

      Wir überweisen den Betrag ohne jegliche Abzüge nach Brasilien.

      DANKE

      Bis Mitte Juni konnten wir bereits ca. 10.000 € als Zeichen unserer Solidarität mit den Opfern nach Brasilien weiterleiten. Vielen Dank - die "tatus"

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