Brasilienreise 2016Vom 15. - 30. August 2017 findet erneut eine Brasilienreise statt. Wie im vergangenen Jahr geht es darum, einige Projekte der brasilieninitiative  f r e i b u r g  e.V. kennen zu lernen, zugleich aber auch schöne Seiten Brasiliens zu entdecken. Die Organisation der Reise liegt in den Händen von avenToura, die Reise selbst und die Organisation in den Projekten übernimmt wie im vergangenen Jahr Günther Schulz von der brasilieninitiative  f r e i b u r g  e.V.

 

Brasel Autentico

 

Die erstmals in Zusammenarbeit mit dem Reiseunternehmen avenTOURa geplante und durchgeführte Brasilien-Reise vom 23.10. bis 07.11.2015 verlief sehr erfolgreich. Das Feedback der Teilnehmer/-innen war durchweg positiv. 2017 wird die Reise erneut angeboten!

 

Geplant ist:
vom 15. - 30. August 2017
Während avenTOURa für den Reiseverlauf (Flug, Hotels, touristisches Programm) verantwortlich zeichnet, liegt die Planung der Projektbesuche bei der brasilieninitiative  f r e i b u r g  e.V. Günther Schulz übernimmt erneut die Reiseleitung vor Ort.

Nachfolgend Eindrücke einer Reiseteilnehmerin

Brasilien ist und bleibt für mich ein faszinierendes Land – Ein Land der Farben, der Musik, der Naturschönheiten, der verschiedenen Hautfarben, der Gegensätze und Widersprüchlichkeiten.
Salvador da Bahia ist eine Stadt voll Lebensfreude, Musik, Tanz, Rhythmus und leuchtenden Farben. Es vibriert, es bebt und wir bekommen „tausend verschiedene Die Reise war geprägt durch die Projektbesuche, das Zusammentreffen mit Land und Leuten. Ohne diesen Schwerpunkt wäre die Reise für mich nicht denkbar gewesen.

 


reise 4Dieses Land und seine Menschen sehe ich vor mir, wenn ich an die Reise zurückdenke:
Da ist Pater Romulo, der es mit seinem unermüdlichen Einsatz den Menschen um Pedra Lavada im Sertao ermöglicht dort zu bleiben. Durch den Bau der Zisternen können sie in dieser trockenen Gegend überleben. Der Sertao scheint den Menschen alles abzuverlangen, doch immer wieder lebt die „Wüste“, Menschen, Tiere und Pflanzen trotzen der Trockenheit. Durch Menschen wie Pater Romulo bekommt die Kirche ein Gesicht, im Einsatz für die Armen und Benachteiligten.
Eindrücke“. Im Gemeinschaftszentrum „Fabio Sandei“ erleben wir die Mädchen aus der Favela, die bei der Ballettvorführung auftreten. Dieses Projekt verleiht Ihnen Würde, einen aufrechten Gang, Wertschätzung und Stolz. Es ist schön das mitzuerleben. Die Jugendlichen im Percussion-Projekt „geben uns so richtig was auf die Ohren“ – impulsiv, voll Begeisterung und mit ganzem Einsatz. Sie haben hier eine Aufgabe und sie verdienen den Applaus.
reise 3Rio zeigt sich mit Regen zunächst nicht von seiner schönsten Seite, trotzdem hat diese Stadt so viel Faszinierendes: Strände und Urwald, Zuckerhut und Corcovado, Lebendigkeit und Schönheit. Die Copacabana herausgeputzt für die Großereignisse, körperbewusste, joggende Menschen, Fitnessstudios am Strand, Flutlicht und Polizeipräsens signalisieren „hier kann man sich sicher fühlen“. Der Besuch in der Favela Tavares Bastos und mit Adrian Geiges gibt einen Einblick in das „andere“ Rio. An unzähligen Hängen ziehen sich die Favelas entlang und prägen so das Stadtbild. In der Favela Tavares Bastos genießen wir einen herrlichen Blick über Rio, erfahren viel über das Leben in dieser „befriedeten“ Favela, lernen Bob und seinen Jazz-Club kennen und gehen dort noch zum Mittagessen. In dieser Favela hatte ich ein gutes Gefühl, auch wenn die Gassen klein, schmal und verwinkelt sind. Es ist gut eine solche Favela zu erleben.
Was mich begeistert hat, dass wir Menschen getroffen haben, die durch ihr Engagement anderen Hoffnung geben. Trotz mancher Armut und Perspektivlosigkeit herrscht so viel Lebensfreude und so viel Energie – es findet sich immer eine Lösung.
Auf Wiedersehen, Brasilien.“

Margit Roesslein

 

 

 

Der gesamte Reiseverlauf findet sich hier.