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Nach der begonnenen Solidaritätsaktion zugunsten der Wohnungslosenbewegung MTST in Sao Paulo bekamen wir auch aus den anderen, von uns geförderten, Projekten wegen der Corona-Krise die Bitte um Unterstützung.

 

Solidarität weiter erforderlich

Bereits kurz nach Ausbruch der Corona-Pandemie baten wir um Unterstützung der Wohnungslosenbewegung MTST in São Paulo, zu der wir seit mehreren Jahren direkten Kontakt haben.(s.Artikel auf Seite 8 ff).
Inzwischen erreichten uns mehrere Anfragen auf Unterstützung auch von unseren anderen Kontakten:
Aus Ubatuba (dort gibt es einen engagierten Frauenkreis) kommt die Bitte, die Verteilung von Lebensmittelpaketen zu ermöglichen.
Aus unserem Projekt in Salvador da Bahia erfolgte die Bitte Geld für die Durchführung von Corona-Tests zu spenden.
Aus Manaus erreicht uns die Nachricht, dass die mit uns befreundete Organisation „Casa da Cultura Urubuí“ Lebensmittelpakete zusammenstellt und in den besonders vom Corona betroffenen Randsiedlungen der Amazonasmetropole verteilt. Manaus gehört zu den Städten Brasiliens, in denen sich die Viruskrankheit besonders stark ausgebreitet hat.
Auch aus Paraíba, vielen Leser*innen bekannt durch das von uns seit einigen Jahren unterstützte Zisternen-Projekt, kam eine Anfrage:
„Die Menschen sind in einer beschämenden Lage, hervorgerufen durch die Regierung in Brasília. Die Bedürftigsten bilden jeden Tag lange Schlangen in der Erwartung der von der Bundesregierung versprochenen 600 Reais, umgerechnet knapp 100.- €. Diese erleichtern nur für kurze Zeit die Lage, denn alles ist teurer geworden. Die unglaublich langen Schlangen, ohne Sicherheitsabstand, bewirken auch eine Ausbreitung des Corona-Virus. Man könnte denken, dass diese Schlangen Teil einer Auslöschungspolitik gegenüber den Ärmsten darstellen.Lasst uns solidarisch sein mit den Ärmsten in unserem semi-ariden Gebiet“,
Pe. Rômulo Remígio Viana
Angesichts der katastrophalen Situation in Brasilien bitten wir weiterhin um Unterstützung. Der Betrag geht ohne Abzüge nach Brasilien. Falls Sie eines der Projekte gezielt unterstützen möchten, geben Sie bitte den Verwendungszweck an: Ubatuba, Salvador, Manaus, São Paulo, Paraiba.

Aus Paraiba, Zisternenprojekt, kam die Bitte für den Kauf von Lebensmitteln und Hygieneartikel. Diese sollen an die Bedürftigsten verteilt werden. Zwei Beispiele:
Ein Grundnahrungsmittelkorb kostet umgerechnet ca. 35.-€
Eine Packung Reis und eine Packung Bohnen umgerechnet ca. 6.- €
Stichwort: Paraiba

Aus dem Gemeinschaftszentrum in Salvador erreichte uns dieses Video:

Wir bedanken uns jetzt schon für die Unterstützung, jeder noch so kleine Betrag ist willkommen.

Sie können diese Projekte und unsere Arbeit zielgerichtet mit einer Spende unterstützen:

oder spenden sie unter dem jeweiligen Stichwort auf das folgende Konto:
brasilieninitiative f r e i b u r g  e.V.
Volksbank Freiburg
IBAN DE88 6809 0000 0025 0548 06 

Spendenbescheinigungen können wir ausstellen. Die Spenden werden ohne Abzüge weitergeleitet.