Der Stadtteil ist heimgesucht von Drogen und Gewalt. Dementsprechend sind viele Kinder und Jugendliche mit der Spirale von Drogen und Gewalt konfrontiert. Dem versucht das Projekt entgegen zu steuern, indem es, wie bereits erwähnt, verschiedenste Angebote anbietet. Dazu gehört Betreuung von Kleinkindern, Begleitung von Schulkindern und Ausbildungsprogramme von Jugendlichen sowie Freizeitangebote. Für die tägliche Verpflegung der Kinder sollen grundsätzlich die Familien sorgen. Im Falle von Engpässen soll jedoch innerhalb des Projekts ein Betrag für die Mahlzeiten vorgesehen werden.

Auch wird durch das Gemeinschaftszentrum versucht eine ärztliche -und zahnärztliche Grundversorgung der Ärmsten sicher zu stellen. Was die Verbrauchsmaterialien im Rahmen der ärztlichen Versorgung betrifft, so ist daran gedacht, dass die Ärzte selbst einen Teil aus ihren Arbeitsstellen (Krankenhäuser und Privatpraxen) beschaffen können.
Der Bedarf an all diesen Angeboten ist groß und es ist abzusehen, dass die Nachfrage die Möglichkeiten dieses Projekts übersteigt. Vorgesehen ist deshalb, dass Hausbesuche der Projekt-Equipe darüber entscheiden werden, wer das Angebot im Gemeinschaftszentrum wahrnehmen kann. Auswahlkriterium: "Wer ist am Schlimmsten dran?"
Auch bei diesem neuen Projekt ist der direkte Kontakt durch kontinuierliche Besuche gewährleistet.

Spenden bitte unter dem Stichwort "Gemeinschaftszentrum" auf das Konto der Brasilieninitiative Freiburg e.V.,
                                                                                  Volksbank Freiburg, Konto-Nr. 250 548 06, BLZ 680 900 00

Durch die Unterstützung der Landesstiftung Baden-Württemberg war es möglich, 2009 dieses Projekt zu beginnen. Für den laufenden Unterhalt ist jedoch zunächst eine Unterstützung von außen weiter notwendig.